Ortsverein SPD Bad Cannstatt

SPD Landtagsbewerber 2010

Veröffentlicht am 15.06.2010 in Pressemitteilungen

SPD-Basis schlägt Landtagskandidat(inn)en vor
Wahlkreiskonferenzen votieren für Dejan Perc (Mitte), Matthias Tröndle
(Süd/Filder), Ruth Weckenmann (Nord) und Martin Körner (Ost)

Am gestrigen Abend fanden in den vier Landtagswahlkreisen in Stuttgart die Wahlkreiskonferenzen
der Stuttgarter Sozialdemokraten statt. Dort gaben die anwesenden SPD-Mitglieder eine Empfehlung an die Nominierungskonferenz, die am 12. Juli 2010 stattfinden wird, ab. Diese wird die endgültige Nominierung der SPD-Bewerberinnen und Bewerber für die Landtagswahl vornehmen.

Ohne Gegenkandidaten wurden im Wahlkreis Stuttgart 3 (Nord) Ruth Weckenmann und im Wahlkreis Stuttgart 4 (Ost) Martin Körner gewählt. Spannend war es in den Wahlkreisen Stuttgart 1 (Mitte), wo es mit Dejan Perc und Ulrike Holch zwei Bewerber(-innen) gab, ebenso im Wahlkreis Stuttgart 2 (Süd), wo Matthias Tröndle und Sven Weinberger antraten. Gewählt wurden Dejan Perc und Matthias Tröndle.
Der SPD-Kreischef Andreas Reißig betont: „Wir gehen mit einem jungen und frischen Team in die Landtagswahl. Unsere Bewerber stehen für Kompetenz, Kontinuität und die Kraft der Erneuerung. Die Landeshauptstadt braucht im Landtag endlich wieder eine starke Stimme und kein halblebiges Vor-sich-hin-Gewurstel. Gerade in der Bildungspolitik ist hier der Unmut riesengroß. Das werden wir im Wahlkampf deutlich machen.“ Stimmenkönig ist Martin Körner (39 Jahre, aus dem Stuttgarter Osten), der bei der Wahlkreiskonferenz im Anna-Haag-Haus in Bad Cannstatt eine hundertprozentige Zustimmung erfahren durfte. 39 von 39 anwesenden SPD-Mitgliedern schlugen den Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und Bezirksvorsteher von Stuttgart-Ost
vor. Körner: „Mein Ziel ist es den Erfolg von Inge Utzt bei der Landtagswahl 2001 zu wiederholen und für die SPD das Direktmandat im Neckartal zu holen.“ Ruth Weckenmann (51 Jahre, Weilimdorf) kann ebenfalls auf eine breite Zustimmung bauen. 35 der 34 anwesenden Mitglieder stimmten im Bürgerhaus in Feuerbach mit Ja, es gab 1 Enthaltung. Die Stv. Kreisvorsitzende Ruth Weckenmann hat bereits von 2001 bis 2006 die Stuttgarter SPD im Wahlkreis Stuttgart Süd im Landtag vertreten.
Weckenmann: „Mein Ziel ist, das wir als SPD mit dazu beitragen, Arbeits-und Ausbildungsplätze in Stuttgart zu erhalten, junge Menschen gut zu qualifizieren, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Soziale Gerechtigkeit ist mein Hauptantrieb Politik zu machen, daher unterstütze ich auch die DGB-Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 € die Stunde. Denn jede und jeder sollte von seinem Lohn leben können.“

Im Wahlkreis Stuttgart 1 (Mitte) bewarben sich der Juso-Kreisvorsitzende und Kommunikationswissenschaftler Dejan Perc (35 Jahre, Vaihingen) sowie die Bezirksbeirätin und Leiterin des Caritas-Bildungszentrums Ulrike Holch (43 Jahre, Süd). Die Wahlkreiskonferenz, die im Generationenhaus in Heslach tagte, votierte mit 27 zu 21 Stimmen für Dejan Perc. Perc, auch Stv. Juso-Landesvorsitzender, setzt sich vor allem für gleiche Chancen für alle im Bereich der Bildung ein. „Ich habe früh gelernt, dass Integration und Bildung eng zusammenhängen. Es ist beschämend für ein Bundesland wie Baden-Württemberg, dass die Bildungschancen nach wie vor von der sozialen Herkunft abhängen. Das muss sich ändern. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“ Im Jugendhaus Helene P. in Degerloch debattierten die Mitglieder des Filder-Wahlkreises mit den beiden Kandidaten, dem Physiker und Vorsitzenden der Jusos Filder Matthias Tröndle (28 Jahre, Sillenbuch) und dem Betreiber einer Tennisanlage Sven Weinberger (44 Jahre, Sonnenberg). Das Ergebnis für Matthias Tröndle war mit 36 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen deutlich. Der Physiker arbeitet am Max-Planck- Institut in Büsnau und sieht eines seiner Schwerpunktthemen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftspolitik. „Wir haben auf den Fildern gleich zwei Universitäten
und mehrere Forschungseinrichtungen.“ betont Tröndle, der sich für die Abschaffung der Studiengebühren und eine Reform des Bachelor/Master-Studiums einsetzt.

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