SPD am Nachmittag: Führung durch die Ausstellung "Schlossgeschichten. Adel in Schlesien"

Veröffentlicht am 22.03.2012 in Ankündigungen

Zu einer Führung durch die Ausstellung „Schlossgeschichten. Adel in Schlesien“ am Freitag, dem 30. März lädt die Gruppe „SPD am Nachmittag“ des Cannstatter SPD-Ortsvereins ein.

Die (kostenlose) Führung gestaltet Dr. Christine Absmeier. Treffpunkt ist am 30. März um 15 Uhr im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg im 4. Obergeschoss in der Schlossstr. 92 in Stuttgart in der Nähe des Berliner Platzes. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Bitte meldet euch bei Inge Utzt unter Tel. 0711 562949 oder per Mail unter ant.utzt[ad]t-online.de an.

Kurzinfo
Die Ausstellung präsentiert Adelsbiografien, Stammbäume, Porträts, prächtige Urkunden und künstlerische Grafiken. Nachfahren des ehemals in Schlesien ansässigen Adels äußern sich in Videointerviews zur Lebensweise ihrer Vorfahren und zu ihrer Beziehung zur früheren Heimat. Ausgewählte Exponate illustrieren die historischen Verbindungen zu Südwestdeutschland. Der erste Herzog von Ratibor etwa entstammte dem Geschlecht der Hohenlohe-Schillingsfürst und ererbte seinen oberschlesischen Besitz im 19. Jahrhundert. In der Ausstellung werden wertvolle Leihgaben u. a. dieser Familie zu sehen sein.

Beschreibung der Ausstellung (entnommen aus http://www.hdhbw.de) :

SCHLOSSGESCHICHTEN
Glanzvolle Schlösser, fürstliche Tafeln und ausschweifende Feste; illustre Gesellschaften, prächtige Jagden und fantastische Reichtümer, Skandale und Dekadenz ? so stellt man sich die Welt des schlesischen Adels vor. Was stimmt von diesen Vorstellungen? Welche Aufgaben und Funktionen hatte der landständige Adel vor 1945? Was waren seine wirtschaftlichen Grundlagen?

ADEL IN SCHLESIEN
Schlesiens Bedeutung, seine habsburgische und preußische Einbindung sowie die konfessionellen Verhältnisse ließen über die Jahrhunderte eine vielfältige Adelslandschaft entstehen. Die neuen sozialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg betrafen den Adel existenziell. Die standesgebundenen adligen Privilegien entfielen. Das eigentliche Ende der schlesischen Adelswelt kam 1945. Die meisten Schlösser und Besitztümer wurden zerstört. Niemand kann genau sagen, wie viele Schlösser und Herrenhäuser in Schlesien bestanden. Um die Tausend lassen sich aufzählen. Häufig gründeten sie auf mittelalterlichen Wehranlagen. Der oberschlesische Industriellenadel konnte es sich im 19. Jahrhundert leisten, daraus residenzähnliche Schlösser zu machen. Sein Reichtum beruhte auf der Förderung von Steinkohle sowie Zink- und Eisenerz.

SCHLESISCHE ADELSFAMILIEN
Die Familien Ballestrem, Henckel-Donnersmarck oder Tiele-Winckler wurden damit bekannter als der ältere Adel der Lichnowsky, Oppersdorff oder Zedlitz. Diese Grundherren widmeten sich weiterhin überwiegend der Gutswirtschaft. Grafische Ansichten verklärten deren Schlösser zur ländlichen Idylle. Die Bindung an seinen Grundbesitz prägte die Identität des Adels. Eine Herrschaft wie Trachenberg (heute Zmigród) war 300 Jahre lang Eigentum der Fürsten Hatzfeldt. Gab es keinen männlichen Nachkommen, fielen die Güter an ein anderes Geschlecht. Ein Beispiel ist Falkenberg (heute Niemodlin), das die schlesische Adelsfamilie der Praschma von den mährischen Zierotin erbte. Dagegen galten Verkäufe wegen unrentabler Bewirtschaftung als unstandesgemäß. So schmerzte es Joseph von Eichendorff, dass seine Eltern Lubowitz veräußern mussten.

DIE WANDERAUSSTELLUNG
Die Ausstellung präsentiert Adelsbiografien, Stammbäume, Porträts, prächtige Urkunden und künstlerische Grafiken. Nachfahren des ehemals in Schlesien ansässigen Adels äußern sich in Videointerviews zur Lebensweise ihrer Vorfahren und zu ihrer Beziehung zur früheren Heimat. Ausgewählte Exponate illustrieren die historischen Verbindungen zu Südwestdeutschland. Der erste Herzog von Ratibor etwa entstammte dem Geschlecht der Hohenlohe-Schillingsfürst und ererbte seinen oberschlesischen Besitz im 19. Jahrhundert. In der Ausstellung werden wertvolle Leihgaben u. a. dieser Familie zu sehen sein.

Wann und wo
Freitag, 30. März 2012, 15 Uhr
Haus der Heimat, Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart
Treffpunkt im 4. Obergeschoss

Anfahrt mit ÖPNV: Stadtbahnlinien U2 und U9, Buslinie 41
Haltestelle Schloss-/Johannesstraße

Führung: Dr. Christine Absmeier

 

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