Ortsverein SPD Bad Cannstatt

SPD ehrt Leiterin des Kunsthöfle - Susanne Weber-Mosdorf: "Kultur ist Ausdruck einer offenen Gesellschaft"

Veröffentlicht am 01.06.2011 in Pressemitteilungen

Die Leiterin des „Kunsthöfle“, Irene Schmid, beim Maiempfang der Cannstatter SPD

Die Ehrung der langjährigen Leiterin des „Kunsthöfle“ in Bad Cannstatt, Irene Schmid, stand im Mittelpunkt des Maiempfangs der Bad Cannstatter SPD vor wenigen Tagen im Verwaltungsgebäude am Marktplatz. Bezirksbeirat und Vorstandsmitglied Thomas Kirchner würdigte die unermüdliche Ausstellungsmacherin, die seit 1988 das Kunsthöfle organisiert, dessen ursprüngliche Idee vom öffentlichen Ausstellungsraum heute in den Vitrinen an der Ecke Marktstraße / Küblergasse und am Marktplatz. weiterlebt.

Die aktuellen Ausstellungsräume befinden sich im Amtsgericht und im Verwaltungsgebäude. Thomas Kirchner pries die“ hervorragende Erscheinung in der Stuttgarter Kunstlandschaft“, die für die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler „eine ausgezeichnete Adresse“ sei. Sie habe es stets verstanden, zwischen Kunstwerken und Publikum „eine wärmende Übereinkunft“ herzustellen und einem „Klima der Begegnung“ den Boden zu bereiten. „Liebe Frau Schmid, für Ihren außerordentlichen Einsatz in der Kunstvermittlung und speziell im Kunsthöfle in Bad Cannstatt bedanken wir uns als SPD-Ortsverein Bad Cannstatt sehr bei Ihnen“ schloss Thomas Kirchner seine Laudatio.

Zuvor hatte Susanne Weber-Mosdorf, im Regierungsteam von Nils Schmid für die Kulturpolitik zuständig und zuletzt stellvertretende Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, einige grundlegende Gedanken zur Kulturpolitik vorgetragen. Kultur sei, so Weber-Mosdorf in ihrer Rede, „Ausdruck einer offenen Gesellschaft. Politik muss geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um sie zu ermöglichen – auch für Kunstsparten, die sich alleine am Markt nicht behaupten können.“ Kunst und Kultur seien für alle da und dürften kein Luxus für wenige sein, weshalb sie für alle erreichbar und zugänglich gehalten werden müssten.

Der gut besuchte Maiempfang endete mit vielen angeregten Gesprächen bei Häppchen und einem Glas Wein.

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